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Burg
Larochette

Ruinen einer Burg,

   die die Stadt überragt

50 Meter hoch.

   Aus Stein erbaut.

Öffnungszeiten

Mitte März bis Mitte November

10:00–18:00 Uhr

Preise

Von 0 bis 7 €

Kaufen Sie Ihre Tickets online!

Barrierefreiheit

Mit dem Rollstuhl schwer zugänglich

Geschichte

Die Ruinen der Burg Larochette thronen auf einem etwa 50 Meter hohen Felsvorsprung aus luxemburgischem Sandstein (Plateau „Elsebeth“) über dem Dorf. Der fortgeschrittene Verfall ist größtenteils auf einen Brand zurückzuführen, der die Burg um 1565 zerstörte.​

Die ersten Spuren einer Besiedlung reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück, als auf dem Felsen eine Zufluchtsstätte errichtet wurde. Die erste Steinburg wurde im 12. Jahrhundert gebaut. Sie war von einer Festungsmauer umgeben, die nur über einen weitläufigen Vorhof zugänglich war, der wiederum durch einen Erdwall aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts geschützt war.

Der Name „La Rochete” taucht 1241 auf, als ein gewisser Arnoldus, Herr des Ortes, in einer Urkunde des Grafen von Luxemburg, Heinrich, als Zeuge erwähnt wird.

Die Herrscherfamilie von Larochette stammt von einer sehr alten Adelsfamilie aus Ouren südlich von Sankt Vith (Belgien) ab. Bereits 1176 wird ein „Arnoldus de Rupe” in einer Schenkungsurkunde unter der Herrschaft von Graf Heinrich I. als Zeuge genannt. In der Folgezeit spielen die Herren von Larochette weiterhin eine wichtige Rolle im regionalen Adel, insbesondere zu der Zeit, als der Herzog von Luxemburg König von Böhmen und später Kaiser des Heiligen Römischen Reiches wird.​

 

Im 14. Jahrhundert wurde Arnoldus IV. von Fels, einer der Herren des Ortes, zum Richter der Adligen ernannt und bekleidete unter Johann dem Blinden das Amt des Seneschalls. Als Belohnung für seine Dienste gewährt ihm Johann der Blinde 1343 ein Privileg, das die Anzahl der für die Tuchmacher von Larochette zugelassenen Webstühle begrenzt. Dieses Detail verdeutlicht die historische Bedeutung des Textilhandwerks für die wirtschaftliche Entwicklung des Marktfleckens bis ins 20. Jahrhundert.

Nach 1348 wurde die Burg nach und nach unter mehreren Erben aufgeteilt. Im Laufe des folgenden Jahrhunderts wurden innerhalb der Burgmauern mindestens fünf herrschaftliche Wohnhäuser errichtet. Zwei davon sind noch heute unter ihrem Namen bekannt: das Haus von Homburg und das Haus von Krischingen. Die Erbteilungen im 15. und 16. Jahrhundert führten jedoch zu einer extremen Zersplitterung der Rechte (Fels-Ouren, Fels-Trier, Fels-Heffingen, Fels-Heffingen-Contern). Der Standort wurde nicht mehr dauerhaft bewohnt, verfiel und verlor nach und nach seine militärische Funktion.​

1905 verkaufte Großherzog Adolph von Nassau den Standort und seine Nebengebäude an den Grafen von Fels, einen Nachkommen des Zweigs Fels-Heffingen-Contern. 1979 unterzeichnete der luxemburgische Staat einen Erbpachtvertrag mit dem damaligen Grafen von Fels. Im Juni 2020 erwarb der Staat schließlich die Burg Larochette, um sie zu restaurieren, zu sichern und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Heute gehört die Burg dem Staat und wird vom Centre des Monuments du Grand-Duché de Luxembourg verwaltet.

Kontact

Tel.: +352 83 74 97

E-Mail: contact@larochette-castle.lu

Anreise

Montée du Château
L-7612 Larochette

Öffnungszeiten

Die Burg von Larochette ist vom 15. März 2026 bis zum 15. November 2026 täglich (Montag bis Sonntag) geöffnet.

​​

Öffnungszeiten:

Montag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Letzter Einlass: 17:00 Uhr.

Preise 2026 :

Bei Behinderung

Einzelpreise:

Erwachsene: 7,00 €

Studierende (18–26 Jahre): 5,00 €

Senioren (ab 65 Jahren): 5,00 €

Jugendliche (6–17 Jahre): 4,00 €

Kinder (0–5 Jahre): kostenlos

Hostelling International: 5,00 €

Kulturpass: Kostenlos

LuxembourgPass: Akzeptiert

Kaufen Sie Ihre Tickets jetzt online!

​​

Gruppentarife und Führungen (nur nach Voranmeldung unter contact@larochette-castle.lu):

Ab 12 Personen und nach Voranmeldung gilt ein Gruppentarif: 6,00 €.

Das regionale Tourismusbüro des Müllerthals bietet für Gruppen Führungen durch das Schloss Larochette an, die von qualifizierten Reiseleitern durchgeführt werden.

Die Kosten für den Reiseleiter (zusätzlich zum Eintrittspreis) pro Gruppe betragen:

- 80 € (60 Minuten)

- 95 € (90 Minuten)

- 110 € (120 Minuten)

​Zögern Sie nicht, uns für weitere Informationen zu kontaktieren.

Schulen und staatliche Kindertagesstätten (Luxemburg)

Luxemburgische Schulen (Grund- und Sekundarstufe) sowie staatliche Kindertagesstätten profitieren von einem Vorzugstarif von 2 € pro Kind und 4 € pro Begleitperson.

Die Besichtigungen müssen unbedingt im Voraus per E-Mail reserviert werden: contact@larochette-castle.lu

Hunde

Schwieriger Zugang für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.

Hunde sind in der Burg erlaubt, müssen jedoch an der Leine geführt werden. Bei bestimmten Veranstaltungen (z. B. Kunstausstellungen) kann der Zugang mit Hunden zu bestimmten Bereichen der Burg eingeschränkt sein.

Partner:

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+352 83 66 01

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